Afrin verteidigen! Tod dem türkischen Faschismus!

Aufruf zum gemeinsamen antifaschistischen Block auf der
Großdemonstration für Afrin
Samstag | 27. Januar | Ebertplatz, Köln

Unser Treffpunkt: 10:30 Uhr vor der Sparkasse Ecke Sudermannstraße/Ebertplatz

Am 20. Januar begann die türkische Armee gemeinsam mit islamistischen Verbänden der so genannten „Freien Syrischen Armee“ – ausgestattet mit deutschem Kriegsgerät – eine Offensive auf die kurdische Selbstverwaltung in Efrin (Syrien/Rojava). Ziel der Aggression sind nicht nur die Kräfte und Stellungen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG & YPJ, auch Zivilist*innen sind von dieser betroffen. So wurde beispielsweise auch ein Camp von Geflüchteten, welche in den kurdischen Gebieten Zuflucht gesucht haben, attackiert.

Dieser erneute Versuch, die kurdische Selbstverwaltung mitsamt ihrer revolutionären Errungenschaften – wie etwa Frauenbefreiung oder basisdemokratischer Räte – zu vernichten und durch einen türkisch-islamischen Autoritarismus unter Führung Erdogans zu ersetzen, darf keinen Erfolg haben! Denn diese islamisch-nationalistischen Bestrebungen stellen das türkische Pendant des globalen Rechtsrucks dar und stehen allen Vorstellungen einer befreiten Gesellschaft unvereinbar gegenüber.

Mit dem Sieg über die djihadistische Barbarei des IS bei Kobanê und der Etablierung der Autonomiegebiete, stellt die kurdische Bewegung nicht nur ihre – im Nahen Osten selten anzutreffende – Fortschrittlichkeit unter Beweis, sondern leistet auch einen direkten Beitrag, menschliche Grundrechte zu verwirklichen. Dies sind somit schon erste Schritte in Richtung befreiter Gesellschaft – soweit es das durchweg feindlich gesinnte Umland eben zulässt.

Während die internationale Staatengemeinschaft zusieht, wie diese Errungenschaften zu Grunde gerichtet werden, oder sich – wie im Falle Deutschlands – durch Waffendeals und fehlende deutliche Kritik gleich indirekt beteiligt, gehen wir daher auf die Straße um ein deutliches Zeichen gegen Islamismus, (türkischen) Nationalismus und autoritäre Herrschaft zu setzen.

Wir erklären uns solidarisch mit der kurdischen Revolution und fordern den sofortigen Stopp von Geschäften mit der Türkei sowie den Abzug sämtlicher angreifender Truppen aus Kurdistan!

Solidarität mit der demokratischen Selbstverwaltung in Kurdistan!
Tod dem Faschismus, Nationalismus und Islamismus!
Für das gute Leben für alle!

Am Block beteiligen sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen, teils mit eigenen Aufrufen und Schwerpunktsetzungen. Dies sehen wir als Möglichkeit, gemeinsam aber vielseitig unsere Positionen deutlich auf die Straße zu tragen.

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